Kinder zur Selbständigkeit erziehen – 7 wertvolle Tipps

Mit Kindern ist das Leben bunt, und oftmals auch anstrengend. So schön viele Tage auch sind, so fordernd können Kinder auch sein. Vor allem, wenn sie noch sehr jung und entsprechend unselbstständig sind. Der Gedanke, der vielen Eltern in solchen Phasen hilft, lautet: Sie werden jeden Tag größer – und selbstständiger. Im Idealfall läuft es so. Oftmals stellen Eltern aber fest, dass Selbstständigkeit nichts ist, was sich ganz automatisch einstellt. Sie entwickelt sich nicht über Nacht, und manchmal bleiben Kinder und Jugendliche in Sachen Selbstständigkeit auch hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Warum ist das so? Nun, oftmals sind wir Eltern nicht ganz unschuldig, wenn der Nachwuchs in Sachen Konzentration und eigenständiges Tun nicht so handelt, wie wir uns das wünschen würden. Manchmal stehen sich nicht nur die Kinder selbst im Weg. Vor allem wir Erwachsenen stehen unseren Kindern im Weg, wenn wir versuchen, ihnen alles recht zu machen, ihnen jede Schwierigkeit aus dem Weg zu räumen und sie nicht so zu fördern und zu fordern, wie ihr Alter das erlauben würde.

Wenn wir wollen, dass unser Nachwuchs selbstständig wird, Kraft und Ausdauer bei schwierigen Aufgaben entwickelt, müssen wir nicht nur zusehen und darauf hoffen, dass all dies von ganz alleine kommt. Als Eltern könnt ihr einiges dafür tun, um die Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen. Wir verraten 7 einfache Tipps, wie das im Alltag einfach gelingen kann.

 

Tipp #1
Kinder nicht überbehüten

Selbstständig werden kann nur, wer auch selbstständig werden darf. Kinder und auch Jugendliche, die ständig von besorgten Eltern überbehütet werden, können keinen Mut und auch kein Selbstvertrauen entwickeln – und entsprechend auch kein selbstständiges Handeln. Liebevolle Unterstützung, Hilfe, wenn Hilfe gewünscht wird, sind nie falsch. Aber Kinder müssen auch mit dem Gedanken aufwachsen, dass das Leben Aufgaben an sie stellt und dass die Eltern nicht immer alles für sie regeln können und müssen. Niemand schaut gerne zu, wenn das Kind Probleme hat, wenn es ihm nicht gut geht. Die Lösung kann aber keinesfalls sein, ständig um das Kind zu kreisen und ihm damit von Vornherein jede Chance zu nehmen, sich zu einem selbstständigen Menschen zu entwickeln.

 

Tipp #2
Auch Misserfolge gehören dazu

Auf dem Weg zur altersgerechten Selbständigkeit geht es nicht nur steil bergauf. Nicht jeder Mut wird sofort belohnt, nicht immer ist ausreichend Konzentration vorhanden. Und ebenso gehört es auch dazu, dass Kinder und Jugendliche einmal scheitern. Scheitern ist erlaubt und wichtig. Wer erlebt, dass auch eine Niederlage nicht den Untergang der Welt bedeutet, sondern vielleicht auch neue Wege aufzeigt, entwickelt so genannte Resilienz. Mit Resilienz meinen Psychologen die Fähigkeiten, auch mit Problemen gut umgehen zu können. Es ist für Eltern nicht leistbar, ihren Nachwuchs vor jedem Scheitern zu bewahren.

Selbst, wenn das in der Kindheit vielleicht noch gelingen mag: Wie sollen so selbständige Erwachsene erzogen werden, die Problemen mit Mut und Ausdauer begegnen? Hier müssen Eltern sich auch manchmal ganz bewusst zurücknehmen. Trösten und liebevolles Begleiten der Emotionen, die ein Scheitern mit sich bringen kann, sind immer erlaubt. Aber ebenso ist es erlaubt, Misserfolge auch sehenden Auges zuzulassen und darauf zu vertrauen, dass Kinder lernen werden, damit umzugehen.

 

Tipp #3
Dem Kind altersgerechte Aufgaben geben

Selbständigkeit setzt selbstständiges Tun voraus. Nur, wer im Alltag altersgerechte Aufgaben erhält und mit dem Gedanken aufwächst, dass jeder in der Familie seinen Teil an Pflichten hat, kann Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Nur, wer weiß, dass jeder mithelfen muss und dass auch schon Kinder gewisse Aufgaben übernehmen können und sollen, entwickelt ein Gespür für notwendige Erledigungen.

Dabei geht es nicht darum, unnötige Risiken einzugehen mit dem Ziel, dass Kind selbstständig werden zu lassen. Aufgaben müssen zum Alter und auch zum Naturell des Kindes passen. Es ist aber bedenklich, wenn Teenager nicht in der Lage sind, ihr Bett zu machen, weil sie dies einfach noch nie tun mussten. Und das Grundschulkind kann sich ganz sicher sein Brot alleine schmieren und für eine Grundordnung im Kinderzimmer sorgen.

Aufgaben zu übernehmen ist nicht nur wichtig für die Entwicklung von Pflichtbewusstsein, sondern es kann den Kindern auch viel Spaß machen. Die allermeisten Kinder wollen ja helfen, sie wollen ernstgenommen werden und dazugehören. Aufgaben zu übernehmen, die für andere eine echte Hilfe sind, macht vielen Spaß und fördert ganz nebenbei ein gesundes Maß an Selbständigkeit.

Hol dir gleich deine
7 KOSTENFREIEN Tipps.

Teste 7 Tage lang unsere kostenfreien Tipps, um die Konzentration deines Kindes zu steigern und dein Kind in allen schulischen Bereichen zu verbessern.

privacy Garantiert kostenfrei - kein Abo - keine kostenpflichtige Verlängerung nach 7 Tagen!

Tipp #4
Einfach mal machen lassen!

Ja, wir kennen es alle: Manchmal kann man nicht hinsehen, wenn Kinder herumrennen oder unbedingt irgendetwas tun wollen, von dem wir wissen, dass das schiefgeht. Hier gilt es den richtigen Mittelweg zu finden. Sicherlich muss sich kein Kind erst schwer verletzten, um seine eigenen Erfahrungen zu machen. Wobei auch da gilt, dass Eltern selbst bei bester Vorsicht und umsichtigem Verhalten nicht jeden Unfall verhindern können. Wir als Erwachsene wissen in der Tat vieles besser und können Risiken anders einschätzen. Dennoch muss man auch Kindern die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen zu machen. Diese müssen ja nicht immer mit Lebensgefahr verbunden sein. In solchen Bereichen gilt klar, dass hier die elterliche Fürsorge wichtiger ist als jedes Herumprobieren im Sinne einer Förderung der Selbstständigkeit. Wenn aber Kinder bei jedem Klettern auf einem altersgerechten Spielplatz nie etwas ausprobieren dürfen, weil die Mutter in Angstschweiß ausbricht oder wenn Kinder nie ihr Kinderzimmer selbst aufräumen dürfen, weil die mütterliche Grundordnung nicht gefährdet werden darf, dann können solche Kinder auch keine Selbstständigkeit entwickeln.

Tipp #5
Vorsicht vor Verwöhnen!

Ja, verwöhnen macht auch mal Spaß. Ein Kind muss sich alles selbst tun, was es theoretisch schon selbst kann. Wenn es den Eltern Freude bereitet, dem Kind morgens beim Anziehen zu helfen, auch wenn es das eigentlich schon alleine kann, so ist das in Ordnung. Immer vorausgesetzt, das Kind entwickelt sich gut und die Eltern führen nicht gleichzeitig Klage darüber, dass das Kind sich so bedauerlich unselbstständig zeigt.

Verwöhnen meint nämlich grundsätzlich, dass Eltern oder andere Bezugspersonen einem Kind Aufgaben, die es selbst erledigen könnte, immer wieder abnehmen oder das Kind in einem materiellen Überfluss aufwachsen lassen, der keinen realistischen Blick mehr auf die Welt erlaubt. Auch hier gilt wieder: Wer selbstständiges Tun fördern möchte, muss dem Kind die Möglichkeit geben, auch eigenständig zu handeln und sich auch einmal für etwas anstrengen zu müssen. Wer permanent verwöhnt, gefährdet diese Entwicklung womöglich.

 

Tipp #6
Probleme offen ansprechen

Wenn Eltern glauben, ihr Kind müsse selbständiger werden, so nutzt es meist wenig, sich darüber stets umkonkret zu beklagen oder dem Kind gegenüber dieses Problem gar nicht anzusprechen. Probleme lösen kann man nur, wenn dem Kind klar ist, was von ihm erwartet wird. Entsprechend kann man Kindern und Jugendlichen durchaus kommunizieren, dass man das Gefühl hat, das eigenständige Handeln bleibe hinter normalen Erwartungen zurück.

Solche Kritik sollte dem Kind gegenüber möglichst anschaulich erklärt werden, also mit konkreten Beispielen belegt werden. Kritik und Schimpfen bringt aber niemanden weiter. Es ist wichtig, Probleme offen anzusprechen, um dann aber auch sofort die Möglichkeit zu geben, es nun anders zu machen. Hier müssen Eltern sich manchmal selbst prüfen: Sind auch wir bereit, dem Kind ernsthaft die Möglichkeit zu geben, selbstständiger zu handeln? Wie schon hier und in anderen unserer Blogbeiträge ausgeführt, können nur die Kinder selbstständiger werden, denen man auch konkret die Chance dazu gibt.

 

Tipp #7
Übung macht den Meister!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Das gilt insbesondere für Kinder, die ihre ersten Erfahrungen im Schleifebinden oder im Brotschmieren machen. Und manchmal geht richtig was daneben, da kocht das Nudelwasser über oder der Teller zerspringt in tausend Scherben beim Versuch des Kindes, den Tisch schön zu decken. Viele Aufgaben, die zu mehr Selbstständigkeit im Alltag führen, müssen mehrfach geübt werden. Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden, das Kind hat nicht an einem Tag Lesen gelernt und es wird auch meistens nicht an einem Tag Radfahren lernen oder Schokopudding kochen können. Nur, was man wiederholt machen darf, Fehler inklusive, wird wirklich gelernt. Gebt euren Kindern die Chance dazu und ihr werdet mit selbstständigen jungen Menschen belohnt!

Wenn ihr Fragen habt oder den Beitrag kommentieren wollt, freuen wir uns über regen Austausch! Unterhalb kannst du gerne den Blogbeitrag kommentieren.

 

Hol dir gleich deine
7 KOSTENFREIEN Tipps.

Teste 7 Tage lang unsere kostenfreien Tipps, um die Konzentration deines Kindes zu steigern und dein Kind in allen schulischen Bereichen zu verbessern.

privacy Garantiert kostenfrei - kein Abo - keine kostenpflichtige Verlängerung nach 7 Tagen!

 

Das unsichtbare Band zwischen Eltern und Kinder aktiv nutzen

Wir haben das Jahr 1958. Der US-Amerikanische Psychologe, Verhaltensforscher und einer der bedeutendsten Primatenforscher Harry Halow führt, ein Experiment an Rhesusaffen durch. Dass auch Tiere ein Bindungsbedürfnis haben und ihnen Nahrung allein nicht reicht, will Harry Harlow in seinem berühmten Affenexperiment an der University of Wisconsin unter Beweis stellen. Er trennte junge Rhesusaffen von ihren Müttern und bastelte ihnen stattdessen zwei künstliche Ersatzmütter aus Draht mit Holzkopf. Die eine gab Milch, die andere war weich mit Plüsch gepolstert. Harlow wollte wissen, welche Attrappe die Äffchen bevorzugen würden. Das Ergebnis war eindeutig: Alle Affen gingen nur zum Trinken zur „kalten“ Drahtmutter, anschließend kauerten sie jedoch bis zur Erschöpfung bei der Stoffmutter. Das Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit war offenbar stärker als der Hunger.

Was hat dieses Experiment mit der Verbindung zwischen Eltern und Kindern zu tun?

In der Tat, benötigen wir keine Experimente mit Affen um zu wissen, dass auch Eltern eine enge und innige Verbindung zu ihren eigenen Kindern haben.

Es zeigt uns und macht uns bewusster, dass so etwas wie ein unsichtbares Band zwischen Eltern und vor allem zwischen Müttern und ihren eigenen Kindern gibt. Das man dieses Band aktiv nutzen und somit indirekten Einfluss auf unsere Kinder nehmen können, wirst du in diesem Artikel erfahren.

Mütter und Töchter haben die stärkste Bindung

Forscher haben herausgefunden, dass die Beziehung zwischen Mütter und Töchter die stärkste aller Eltern-Kinder-Bindung ist. Das Forscherteam um die Psychiatrie Professorin und Neurowissenschaftlerin Fumiko Hoeft von der University of California stellten fest, dass die Ursache dafür emotionale Prozesse im Gehirn sind, die bei Müttern und Töchtern ähnlich ablaufen. Mit der Magnetresonanztomographie (MRT) konnten die Forscher abbilden, dass die Hirnareale bei Müttern und Töchtern viel ähnlicher waren, als in allen anderen Elternteil-Kind-Kombinationen.

Generell kann also gesagt werden, dass dieses unsichtbare Band zwischen Eltern und vor allem zwischen Müttern und Kindern eine starke Bindung ist, die in den allermeisten Fällen ein Leben lang hält. Das Band, dass faktisch bereits im Mutterleib durch die Nabelschnur existiert, knüpft sich weiter und fester auch nach der Geburt.

So hilft diese Verbindung beim Lernen

Eine motivierte Mutter nutzte seit 4 Wochen das Konzentrationstraining, damit ihre Tochter (10 Jahre) spielerisch neue Verbindungen (Synapsen) in allen Gehirnarealen aufbaut, um dadurch schulische Probleme zu lösen und konzentrierter zu werden.

Sie kontaktierte uns und erzählte, dass sie sich große Sorgen wegen ihrer Tochter macht. Sie tut sich in der Schule schwer, liest sehr langsam und ist unkonzentriert bei der Hausaufgabe.

Wir erklärten ihr, dass sie erst seit 4 Wochen das Training nutzt und sie solle ihrer Tochter Zeit geben, damit sich neue Verbindungen im Gehirn aufbauen und Leistungsverbesserungen einstellen können. Sie solle sich keine Sorgen machen. Manche Kinder verbessern sich erst nach 2, 4 oder 12 Monaten.

Die Mutter verstand das, wollte aber zusätzliche Übungen mit ihrer Tochter durchführen, dass der Verbindungsaufbau schneller voran schreitet. Es war zu spüren, dass die Mutter sehr hohe Erwartungsansprüche an ihre Tochter hatte und sich dauernd Sorgen machte. Wir haben der Mutter empfohlen bewusst nichts zu machen! Sie war etwas irritiert über diese ungewohnte Empfehlung, aber wir erklärten es ihr.

Wenn sie sich ständig Sorgen macht, überträgt sich das auf ihre Tochter. Durch die unsichtbare Verbindungen zur Mutter, spürt die Tochter das insgeheim und bekommt wohlmöglich diese Bedenken und Sorgen frei Haus geliefert. Dies ist nicht zielführend und sicher nicht hilfreich für das Kind.

Wichtig ist, so erklärte wir ihr, sie solle dem Kind die volle Unterstützung geben, an es glauben, es lieben, egal wie die schulischen Leistungen im Moment sind und ihr den Freiraum geben, den es braucht. Also eine positive, liebe- und vertrauensvolle Umgebung schaffen. Alles andere wird sich einstellen.

Diese wahre Geschichte soll zeigen, dass die Verbindung zwischen Eltern und Kindern positiv wie negativ, bewusst oder unbewusst genutzt werden kann. Diese Verbindung ist wahrscheinlich wichtiger und einflussreicher, als uns das allen bewusst ist. Der Forscher Christian Opitz sagte einmal im Rahmen einer Ausbildung, dass wenn Kinder gecoacht oder vielleicht sogar therapiert werden, dass auch gleichzeitig die Eltern in den Prozess integriert werden sollten. Dies wäre wohl einer der besten und erfolgsversprechendsten Wege.

Wie hilft dir das unsichtbare Band beim Lernen?

Haben Schulkinder Nachholbedarf in gewissen Schulfächern oder können sich nicht optimal konzentrieren, solltet ihr für eure Kinder eine Trainings- und Nachhilfeform auswählen, bei der ihr als Mütter oder Väter ebenfalls direkten oder indirekten Einfluss auf die Kinder nehmen könnt. Wie gesagt, ihr könnt euren Kinder damit sehr helfen.

Jetzt kommt das Schwierige! Eine solche Trainings- und Nachhilfeform gibt es nicht bzw. wir kennen keine! Wir kennen nur eine, nämlich die, die wir selber entwickelten. Dies war auch einer der Gründe, warum wir uns diesem Thema gewidmet haben.

Bei unserem Konzentrationstraining sind alle wichtigen und kinderunterstützenden Aspekte enthalten:

  • 98% der Kinder haben Spaß bei unserem Training und nutzen es auch während den Ferien
  • Bei unserem Training wird die Konzentrationsfähigkeit spielerisch und bewegend verbessert
  • Unser Training und die Übungen sind kurzweilig und leicht umsetzbar – keine Therapie
  • Wir lösen die Ursache und bauen jede Menge Verbindungen im Gehirn auf – das ist die Basis
  • Eltern können und sollten mitmachen – genialer Nebeneffekt (Verbindung Eltern-Kind!)
  • Kinder und Eltern erzielen eine Leistungssteigerung durch entdecken, erforschen und erleben
  • Die Kinder können zu Hause in einer gewohnten Umgebung mit der Familie üben, dadurch werden sensationelle Ergebnisse erzielt

Wir haben uns in der Vergangenheit viele Trainingskonzepte, Nachhilfe-  und Therapieformen angesehen. Außerdem haben wir eigene empirische Studien durchgeführt und wir mussten leider feststellen, dass die Maßnahmen, die man den Kindern zumutet weder gehirngerecht sind, noch Spaß machen oder die Ursache lösen.

Dabei sind diese Aspekte extrem wichtig und sollten bei der Entwicklung eurer Kinder eine große Rolle spielen!

 

Hol dir gleich deine
7 KOSTENFREIEN Tipps.

Teste 7 Tage lang unsere kostenfreien Tipps, um die Konzentration deines Kindes zu steigern und dein Kind in allen schulischen Bereichen zu verbessern.

privacy Garantiert kostenfrei - kein Abo - keine kostenpflichtige Verlängerung nach 7 Tagen!

 

 

Mehr Konzentration durch Dopamin – 3 Tipps

Weisst du, was dich wirklich antreibt und glücklich macht? Weisst du, warum du manchmal voll bei der Sache bist, optimistisch, voller Selbstvertrauen in gespannter Erwartung?Verantwortlich dafür ist ein Hormon: Dopamin. Genau genommen sind zwei Hormone dafür verantwortlich, Dopamin und Serotonin. Diese beiden körpereigenen Drogen sind für deine Antriebskraft verantwortlich und steuern deine Stimmung.

Warum gerade Dopamin einen enormen Einfluss auf die Lern- Aufnahme- oder Konzentrationsfähigkeit hat, wirst du in diesem Artikel erfahren.

Lernen lernen müssen wir von Natur aus nicht mehr. Diese Gabe oder Fähigkeit hat uns unsere liebe Natur in die Wiege gelegt. Wir sind von Natur aus neugierige Wesen, stets auf der Suche nach Abenteuer, neuen Wissensgebieten und Erfahrungen. Unsere Neugierde treibt uns an. Die  Dinge dann selber erlebt zu haben macht uns letztendlich glücklich. So ticken zu mindestens Kinder bis sie eingeschult werden.

Lernen kann Spaß machen, wenn es Spaß macht. Und hier liegt auch der Hase im Pfeffer begraben. Haben wir keinen Spaß an einer Sache, z.B. lernen von etwas Neuem in der Schule, dann wird kein Dopamin ausgeschüttet und wir haben keine Lust. Die Konzentrationsfähigkeit ist im Keller und das Aufnehmen von neuem Wissen wird zur Qual. Dabei liegt es selten an den Fächern die in der Schule vermittelt werden, sondern eher an der Art und Weise der Vermittlung. So kann es passieren, dass der eine oder andere Schüler am Lernen, so wie es in den meisten Schule passiert, keinen Spaß hat – leider.

 

Dopamin lässt dich lächeln

Dabei ist unser Gehirn ziemlich clever und offen zum Lernen eingestellt. Neben den neuen Verbindungen (Synapsen), die das Gehirn jeden Tag baut, wenn es am Lernen ist, befindet es sich in einem mehr oder weniger ausgewogenen Zustand. Kommt plötzlich etwas vor, dass uns Lust bereitet, wird der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet.

Dopamin wird im Mittelhirn erzeugt und ist ein Einpeitscher, Erreger und Motivator. Mit dem Ausschütten dieses Hormons, wird die Sensibilität verschärft, wir werden wacher und die Begeisterung erhöht sich. Die Lern-und Aufnahmefähigkeit nimmt zu und wir sind konzentriert bei der Sache. Ein fantastischer Zustand, den wir gerne immer haben wollen.

Wir erleben diesen Zustand beim Sex, bei sozialen Erfolgserlebnissen, erreichen eines sportlichen Zieles, übermäßiger Freude, positiven Überraschungen und eben beim freudvollem Lernen.

Dabei liegt es nicht direkt am Dopamin, warum wir uns so motiviert fühlen, sondern eher, was das Hormon in Gang setzt. Der Neurotransmitter aktiviert nämlich einen zentralen Kern in unserem Belohnungssystem (Nuceleus accumbens). Wird dieser mit Dopamin überschwemmt, werden stimulierende Substanzen ausgeschüttet (Opiate), die eine Belohnung erwarten lassen.

Neben dem Glückshormon Dopamin spielt noch ein weiteres Hormon eine wichtige Rolle: das Wohlfühlhormon Serotonin, welches ebenfalls als Belohnung für positive Erlebnisse ausgeschüttet wird. Du fühlst dich voller Energie und bist glücklich – einfach so. Serotonin ist eher für das allgemeine Wohlbefinden und die Stimmung verantwortlich, hingegen Dopamin eher für den inneren Antrieb und die Motivation.

Dopaminmangel

Ohne Dopamin wird das Leben öd und grau. Nichts macht Spaß, die Stimmung ist fast auf dem Tiefpunkt, man ist antriebslos und das gesamte Wohlbefinden verschlechtert sich. Auf Dauer ohne Dopamin führt es zu erhöhter Müdigkeit und zu Konzentrationsschwierigkeiten.

Dopaminmangel ist eben auch mit dafür verantwortlich, dass Schüler gewissen Lernstoff auf Dauer nicht behalten können. Warum auch. Es hat keinen Spaß gemacht den Lernstoff zu lernen, noch ist der Sinn und Zweck für Kinder bzw. für das Gehirn nicht klar, warum sie das lernen mussten. Wenn ihr euch selber mal zurück erinnert an folgende Schlüsselwörter: Cosinus, Tangente oder Ohmsche Gesetz. Na, kommt Freude auf? Oder doch eher fragende Blicke.

Den meisten Menschen geht es so wie den meisten Schülern: die wenigsten können sich an einen solchen Schulstoff erinnern, geschweige denn ihn erklären.

Dabei wäre es wahrscheinlich ein Leichtes, diesen Schulstoff lustig, ereignisreich und unterhaltsam aufzubereiten und zu vermitteln. Hierzu gibt es genügend Beispiele von Schulen, die das so umsetzen (z.B. School of Trust, Treibhäuser der Zukunft usw.)

 

So kommt Dopamin zurück in dein Leben

1. Setze dir Ziele
Sich kurzfristige Ziele zu setzen ist ein probates Mittel die Dopaminproduktion anzukurbeln. Klingt simpel, wirkt aber. Haben wir ein Ziel vor Augen, sind wir motiviert dieses Ziel zu erreichen. Man strengt sich eher an und bei Erreichen sind wir glücklich es geschafft zu haben. Dopamin wird ausgeschüttet. In der Schule wird das natürlich etwas spannender, da wir keinen Einfluss auf den Unterrichtsstoff und die Art der Vermittlung haben. Wobei es hervorragende Lehrer gibt, die es dennoch schaffen den Stoff unterhaltsam zu vermitteln und somit den Spaß in die Schulklasse zu bekommen – das ist echte Pädagogik!
Zu Hause kannst du z. B. die Hausaufgaben deiner Kinder anders oder kreativer gestalten. Mache ein Spiel daraus. Wichtig dabei sind die regelmäßigen Pausen während der Hausaufgabe. Somit werden die Neurotransmitter wieder aktiviert und das Gehirn ist wieder aufnahmefähiger, konzentrierter und kann Lernstoff besser und schneller behalten.
Hierzu lese bitte die Blogbeiträge Stressfrei die Hausaufgabe machen und Konzentration steigern – so gelingt’s

2. Werde wieder zum Kind
Wir erinnern uns an unsere Kinder, mit welcher Hingabe diese über Stunden in ihre eigene Spielwelt versunken und ganz bei sich selbst waren. Fantastisch! Diesen Zustand nennt man Flow. Genau genommen hat der Autor Mihaly Csikszentmihalyi diesen Begriff definiert. Er beschreibt jener Zustand, der uns diesen glücklich, zufrieden und ausgeglichen erleben lässt. Die Zeit vergeht im Fluge und wir sind einfach nur glücklich – dank Dopamin und Serotonin!
Auch haben wir bei unseren Kindern erlebt, dass diese sich über ein Blatt, was vielleicht gerade vom Baum gefallen ist, dermaßen freuen und dieses nur beobachten. Oder sie schauen einem Vogel nach, der gerade seine Runden am Himmel zieht. Oder sie verfolgen während es regnet einen Regentropfen, der an der Fensterscheibe runterrollt.
Wann hast du das letzte Mal einen Regentropfen beobachtet, wie er die Scheibe runterrollt? Wann hast du das letzte Mal einen Baum beobachtet und sich daran erfreut, wie er sich im Wind bewegt, als würde er tanzen?
Lebe diese einfachen und doch so sinnvollen Aktivitäten deinen Kindern vor! Findet eure Leidenschaft und Begeisterung für die einfachen Dinge wieder. Die Welt ist fantastisch und bietet uns eine Vielfalt an Möglichkeiten – wir müssen es nur zulassen und wieder erkennen. Das macht Spaß und Dopamin und Serotonin wird dein ständiger Begleiter werden.

3. Vermeide langweilige Nachhilfe
Solltest du mit deinem Kind die Herausforderung haben, dass es sich z.B. in der Schule oder bei der Hausaufgabe nicht konzentrieren kann oder dein Kind hat andere schulische Herausforderungen, wie z.B. Mathe- oder Rechtschreibprobleme, dann solltest du deinem Kind auf jeden Fall ein unterhaltsames und kurzweiliges Lernprogramm bieten, welches Spaß (Ausschüttung von Dopamin) macht, alle Gehirnareale optimal vernetzt und die Hauptursache löst, nämlich die Konzentration verbessert.
In einer Umfrage bei Eltern mit schulpflichtigen Kindern (die Nachhilfe benötigen), bei der die Frage gestellt wurde, ob ihre Kinder gerne in die Nachhilfe gehen, war das Ergebnis eher nüchtern aber auch zu erwarten: 98% der Kinder hatten keine Lust auf Nachhilfe. Woran liegt das?
Nachhilfe ist wie lernen nach der Schule, wo Kinder eigentlich frei haben sollten. Die meisten Nachhilfeinstitute gehen sehr klassisch vor und pauken die Fächer, in denen die Kinder Probleme haben. Spaß macht das in den seltensten Fällen und die Konzentrationsfähigkeit ist damit immer noch nicht verbessert. Dabei ist die Konzentration die Basis fürs Lernen und Behalten. Verbessert man die Konzentrationsfähigkeit des Kindes, lösen sich die schulischen Problem zu 60% auf.
Außerdem leidet das Selbstbewusstsein des Kindes, wenn es zur Nachhilfe muss, da es insgeheim spürt, dass etwas mit ihm nicht stimmt.

Deshalb: Als erstes die Konzentration deines Kindes mit Spaß verbessern, dann die schulischen Herausforderungen lösen – ebenfalls mit Spaß – und Dopamin wird den Körper überfluten.

Wer hierzu individuelle Fragen hat, bitte uns einfach kontaktieren mit dem Betreff Dopamin an: info@body-brain-activity.com

 

Hol dir gleich deine
7 KOSTENFREIEN Tipps.

Teste 7 Tage lang unsere kostenfreien Tipps, um die Konzentration deines Kindes zu steigern und dein Kind in allen schulischen Bereichen zu verbessern.

privacy Garantiert kostenfrei - kein Abo - keine kostenpflichtige Verlängerung nach 7 Tagen!