Das unsichtbare Band zwischen Eltern und Kinder aktiv nutzen

Wir haben das Jahr 1958. Der US-Amerikanische Psychologe, Verhaltensforscher und einer der bedeutendsten Primatenforscher Harry Halow führt, ein Experiment an Rhesusaffen durch. Dass auch Tiere ein Bindungsbedürfnis haben und ihnen Nahrung allein nicht reicht, will Harry Harlow in seinem berühmten Affenexperiment an der University of Wisconsin unter Beweis stellen. Er trennte junge Rhesusaffen von ihren Müttern und bastelte ihnen stattdessen zwei künstliche Ersatzmütter aus Draht mit Holzkopf. Die eine gab Milch, die andere war weich mit Plüsch gepolstert. Harlow wollte wissen, welche Attrappe die Äffchen bevorzugen würden. Das Ergebnis war eindeutig: Alle Affen gingen nur zum Trinken zur „kalten“ Drahtmutter, anschließend kauerten sie jedoch bis zur Erschöpfung bei der Stoffmutter. Das Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit war offenbar stärker als der Hunger.

Was hat dieses Experiment mit der Verbindung zwischen Eltern und Kindern zu tun?

In der Tat, benötigen wir keine Experimente mit Affen um zu wissen, dass auch Eltern eine enge und innige Verbindung zu ihren eigenen Kindern haben.

Es zeigt uns und macht uns bewusster, dass so etwas wie ein unsichtbares Band zwischen Eltern und vor allem zwischen Müttern und ihren eigenen Kindern gibt. Das man dieses Band aktiv nutzen und somit indirekten Einfluss auf unsere Kinder nehmen können, wirst du in diesem Artikel erfahren.

Mütter und Töchter haben die stärkste Bindung

Forscher haben herausgefunden, dass die Beziehung zwischen Mütter und Töchter die stärkste aller Eltern-Kinder-Bindung ist. Das Forscherteam um die Psychiatrie Professorin und Neurowissenschaftlerin Fumiko Hoeft von der University of California stellten fest, dass die Ursache dafür emotionale Prozesse im Gehirn sind, die bei Müttern und Töchtern ähnlich ablaufen. Mit der Magnetresonanztomographie (MRT) konnten die Forscher abbilden, dass die Hirnareale bei Müttern und Töchtern viel ähnlicher waren, als in allen anderen Elternteil-Kind-Kombinationen.

Generell kann also gesagt werden, dass dieses unsichtbare Band zwischen Eltern und vor allem zwischen Müttern und Kindern eine starke Bindung ist, die in den allermeisten Fällen ein Leben lang hält. Das Band, dass faktisch bereits im Mutterleib durch die Nabelschnur existiert, knüpft sich weiter und fester auch nach der Geburt.

So hilft diese Verbindung beim Lernen

Eine motivierte Mutter nutzte seit 4 Wochen das Konzentrationstraining, damit ihre Tochter (10 Jahre) spielerisch neue Verbindungen (Synapsen) in allen Gehirnarealen aufbaut, um dadurch schulische Probleme zu lösen und konzentrierter zu werden.

Sie kontaktierte uns und erzählte, dass sie sich große Sorgen wegen ihrer Tochter macht. Sie tut sich in der Schule schwer, liest sehr langsam und ist unkonzentriert bei der Hausaufgabe.

Wir erklärten ihr, dass sie erst seit 4 Wochen das Training nutzt und sie solle ihrer Tochter Zeit geben, damit sich neue Verbindungen im Gehirn aufbauen und Leistungsverbesserungen einstellen können. Sie solle sich keine Sorgen machen. Manche Kinder verbessern sich erst nach 2, 4 oder 12 Monaten.

Die Mutter verstand das, wollte aber zusätzliche Übungen mit ihrer Tochter durchführen, dass der Verbindungsaufbau schneller voran schreitet. Es war zu spüren, dass die Mutter sehr hohe Erwartungsansprüche an ihre Tochter hatte und sich dauernd Sorgen machte. Wir haben der Mutter empfohlen bewusst nichts zu machen! Sie war etwas irritiert über diese ungewohnte Empfehlung, aber wir erklärten es ihr.

Wenn sie sich ständig Sorgen macht, überträgt sich das auf ihre Tochter. Durch die unsichtbare Verbindungen zur Mutter, spürt die Tochter das insgeheim und bekommt wohlmöglich diese Bedenken und Sorgen frei Haus geliefert. Dies ist nicht zielführend und sicher nicht hilfreich für das Kind.

Wichtig ist, so erklärte wir ihr, sie solle dem Kind die volle Unterstützung geben, an es glauben, es lieben, egal wie die schulischen Leistungen im Moment sind und ihr den Freiraum geben, den es braucht. Also eine positive, liebe- und vertrauensvolle Umgebung schaffen. Alles andere wird sich einstellen.

Diese wahre Geschichte soll zeigen, dass die Verbindung zwischen Eltern und Kindern positiv wie negativ, bewusst oder unbewusst genutzt werden kann. Diese Verbindung ist wahrscheinlich wichtiger und einflussreicher, als uns das allen bewusst ist. Der Forscher Christian Opitz sagte einmal im Rahmen einer Ausbildung, dass wenn Kinder gecoacht oder vielleicht sogar therapiert werden, dass auch gleichzeitig die Eltern in den Prozess integriert werden sollten. Dies wäre wohl einer der besten und erfolgsversprechendsten Wege.

Wie hilft dir das unsichtbare Band beim Lernen?

Haben Schulkinder Nachholbedarf in gewissen Schulfächern oder können sich nicht optimal konzentrieren, solltet ihr für eure Kinder eine Trainings- und Nachhilfeform auswählen, bei der ihr als Mütter oder Väter ebenfalls direkten oder indirekten Einfluss auf die Kinder nehmen könnt. Wie gesagt, ihr könnt euren Kinder damit sehr helfen.

Jetzt kommt das Schwierige! Eine solche Trainings- und Nachhilfeform gibt es nicht bzw. wir kennen keine! Wir kennen nur eine, nämlich die, die wir selber entwickelten. Dies war auch einer der Gründe, warum wir uns diesem Thema gewidmet haben.

Bei unserem Konzentrationstraining sind alle wichtigen und kinderunterstützenden Aspekte enthalten:

  • 98% der Kinder haben Spaß bei unserem Training und nutzen es auch während den Ferien
  • Bei unserem Training wird die Konzentrationsfähigkeit spielerisch und bewegend verbessert
  • Unser Training und die Übungen sind kurzweilig und leicht umsetzbar – keine Therapie
  • Wir lösen die Ursache und bauen jede Menge Verbindungen im Gehirn auf – das ist die Basis
  • Eltern können und sollten mitmachen – genialer Nebeneffekt (Verbindung Eltern-Kind!)
  • Kinder und Eltern erzielen eine Leistungssteigerung durch entdecken, erforschen und erleben
  • Die Kinder können zu Hause in einer gewohnten Umgebung mit der Familie üben, dadurch werden sensationelle Ergebnisse erzielt

Wir haben uns in der Vergangenheit viele Trainingskonzepte, Nachhilfe-  und Therapieformen angesehen. Außerdem haben wir eigene empirische Studien durchgeführt und wir mussten leider feststellen, dass die Maßnahmen, die man den Kindern zumutet weder gehirngerecht sind, noch Spaß machen oder die Ursache lösen.

Dabei sind diese Aspekte extrem wichtig und sollten bei der Entwicklung eurer Kinder eine große Rolle spielen!

 

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Stressfrei die Hausaufgabe machen – 3 sofort umsetzbare Tipps!

Wem von euch geht es wie uns? Jeden Tag aufs Neue kommen unsere süßen Kinder von der Schule nach Hause. Wir freuen uns schon auf unsere Liebsten, jedoch ganz tief in unserem Hinterstübchen wissen wir genau, was uns in den nächsten zwei Stunden bevorsteht: die Hausaufgabe – der tägliche Krieg mit unseren Liebsten.

Alles beginnt mit einem von uns liebevoll angerichteten Mittagessen, bei dem uns unsere Töchter in rasender Geschwindigkeit den gesamten Tagesablauf erzählen und uns unsere Söhne mit den Worten: „Eh super, lustig wars, kann mich nicht mehr so genau erinnern“ ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Nach dem Essen folgt der magische Satz, der quasi zur Schlacht aufruft: „So, werden wir gleich die Hausaufgabe machen?“

Jetzt kann das „Kriegsspiel“ beginnen. Wir versuchen nun, unseren Kindern alle Vorteile aufzuzählen, die sie haben, wenn sie gleich die Hausaufgaben erledigen. Unsere Kinder versuchen hingegen uns eindrucksvoll zu erklären, dass jetzt absolut nicht der richtige Zeitpunkt zum Hausaufgabenmachen ist. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Stimmung in unserem Haus kippt und wir Eltern ein sehr starkes nervliches Training absolvieren. Was jedoch spricht eigentlich für und gegen die Hausaufgabe?

Pro Hausaufgabe

Viele Schulpädagogen meinen, dass Hausaufgaben wichtig sind, um Kinder auf ein geregeltes, selbstständiges und strukturiertes Arbeiten heranzuführen, damit sie auch im weiteren Leben konsequent ihre Pflichten verfolgen. Zusätzlich würde dadurch der Lehrer eine wichtige Rückmeldung erhalten, wie gut der Stoff bei den Kindern angekommen ist.

Contra Hausaufgabe

Gegner sind davon überzeugt, dass Hausaufgaben vor allem für Stress und Streit in der Familie sorgen und dass es keinen Nachweis für positive Effekte gibt.

Wer recht hat, kann nicht genau beantwortet werden, jedoch laden wir die Schulpädagogen sehr gerne mal zu dem täglichen Kriegsspielszenarium nach Hause ein, damit sie uns erklären können, wie sinnvoll ihnen dieser tägliche Streit erscheint.

Trotzdem gibt es die tägliche Hausaufgabe an unseren Schulen noch immer, deshalb haben wir uns 3 Tipps für euch überlegt, um das Spiel der täglichen Hausaufgabe für euch zu entscheiden.

 

1. Tipp 

Das Expertenrollenspiel
Erklärt eurem Kind, dass es der absolute Experte auf dem Gebiet ist. Macht daraus ein tägliches Spiel, indem das Kind sich sehr stark in die Rolle des Experten einfühlt. Euer Kind soll sich vorstellen, dass es den Lernstoff perfekt beherrscht und diesen sogar unterrichten kann. Sollte euer Kind schon alt genug sein, dann lasst es die Hausaufgabe alleine erledigen, um danach euch zu unterrichten. Ihr seid somit die Schüler und euer Kind unterrichtet euch. Somit hat euer Kind ein kurzfristiges Ziel, wodurch Dopamin ausgeschüttet wird, was euer Kind bei der Hausaufgabe positiv unterstützt.

Ist euer Kind noch etwas jünger, dann unterstützt es bei der Hausaufgabe und macht aus dem Expertenrollenspiel wirklich ein Spiel – seit kreativ.

2. Tipp

Schlucke die dickste Kröte zuerst
Diesen Tipp haben wir aus dem Buch „Eat the Frog“ von Brain Tracy. Er beschreibt darin sehr gut, dass die größten und unangenehmsten Aufgaben immer zuerst erledigt werden sollten. Denn wenn die größte und hässlichste Kröte mal weg ist, dann wird alles weitere zum Kinderspiel. Das Motto „Schlucke die dickste Kröte zuerst“ in Verbindung mit Tipp 1 „Das Expertenrollenspiel“ bewirkten Wunder, da die unangenehmste Aufgabe als Experte wahrgenommen wird.

 

3. Tipp

Regelmäßige Bewegungspausen
Schulkinder brauchen immer wieder eine Pause. Warum? Sogenannte Neurotransmitter sind für die Signalverarbeitung im Gehirn verantwortlich und für unsere Konzentration enorm wichtig. Nach 20 bis 25 Minuten bei der Hausaufgabe oder beim Lernen sinken die Neurotransmitter gegen null. Die Kinder spüren dann instinktiv, dass sie sich nicht mehr konzentrieren können. Sie werden unruhig, zappelig und können kaum mehr ruhig sitzen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass nur 30 bis 60 Sekunden Bewegung helfen, um Neurotransmitter wieder aktiv werden zu lassen. Es genügt, wenn Kinder kurz Arme und Hände durchschüttelt oder sich am Körper und Kopf abklopfen. Danach können sie sich wieder super konzentrieren und wir Eltern ersparen uns die täglichen Diskussionen mit den typischen Phrasen „Ich mag nicht mehr. Kann ich später weitermachen? Das schaff ich doch nie.“ Ihr kennt das doch alle oder?
Also stellt euch den Wecker und macht alle 20 bis 25 Minuten eine kurze Bewegungspause.

Fazit:
Mit diesen 3 einfachen Tipps könnt auch ihr die nächste Schlacht für euch entscheiden. Glaubt uns: Diese einfachen Tipps regelmäßig umgesetzt und ihr werdet wieder aufatmen können, wenn es um die Hausaufgaben geht.

Viel Spaß

Das BBA-Team

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Konzentration steigern – so gelingts

Konzentration: eine wichtige Fähigkeit

Der Begriff „Konzentration“ bezieht sich häufig auf schulische Anforderungen. „Konzentrier dich!“ ist eine Aufforderung, die wohl alle Kinder schon mehr als ein Mal gehört haben. Doch was steckt hinter dem Begriff? Wie erreichen wir eine „höhere Konzentration“, um einzelne Aspekte im Leben intensiver wahrnehmen und in der Konsequenz zu besseren Ergebnissen kommen zu können?

Was meint Konzentration?

Konzentration bedeutet, sich ganz und gar auf einen Gegenstand einzulassen. Man ist mit seinem Verstand und seinen Sinnen vollkommen auf eine Sache fokussiert. Sei es, dass ein Kind in der Schule den Ausführungen der Lehrer folgt oder eine Teamarbeit zielorientiert erledigt. Konzentration zeigt sich auch bei den Hausaufgaben. Das Wort stammt aus dem Lateinischen. „Concentrare“ beinhaltet die Vorsilbe „con“ = „mit“ und „centro“ = Mittelpunkt. Ein konzentrierter Mensch ist folglich ein Mensch, der sich gesammelt und bewusst einer Aufgabe widmet. Ob sich Konzentration beim Spielen, Lernen, Lesen, Sport oder Computerspielen zeigt, ist zunächst sekundär. In der Psychologie spricht man von „Flow“, wenn Kinder und Erwachsene ganz in ihr Tun versunken sind. Nichts lenkt einen mehr ab, die Welt bleibt außen vor. Im Flow ist der Mensch im Lot und verliert sein Zeitempfinden. Inhaltlich haben wir es bei Konzentration, sei es bei Spielen oder Lernen, folglich mit einem positiv belegten Begriff zu tun. Häufig wird Konzentration jedoch negativ benutzt: Ein Kind kann sich nicht konzentrieren, die Konzentration lässt vor der Zeit nach, die Konzentration ist niedrig oder gar nicht vorhanden. Solche und ähnliche Urteile über Konzentration kennen viele Schüler und damit viele Eltern. Lehrer bemängeln in der Schule oft, dass es Kindern an Konzentration beim Lernen fehle, Eltern sind ratlos. Alle sind verunsichert. Was ist falsch gelaufen? Versagen Eltern, Lehrer, die Schule? Konzentration und Leistung scheinen zusammenzugehören – und doch so schwer erreichbar zu sein. Die gute Botschaft ist: Konzentration und Lernen lassen sich üben. Sie sind weder magisches Können noch unerreichbare Eigenschaften Hochbegabter.

Potenziale erkennen

Es gibt viele Möglichkeiten, um die Konzentration von Kindern zu erhöhen. Eltern sollten dabei jedoch eine Sache nicht vergessen: Sie selbst sind es, die ihren Kindern ein Vorbild geben. Wenn ich mein Kind zu Konzentration anhalte, selbst aber geistig abwesend bin, weil ich dauernd über meinem Smartphone hänge, gehetzt und nicht fokussiert bin, gebe ich kein überzeugendes Beispiel. Es reicht nicht, Kinder mit Worten zu traktieren oder gar Vorträge zu halten. Ohnehin erkennen schon ganz kleine Kinder an Mimik und Verhalten ihrer Eltern, wie diese sich fühlen und ob ihr Verhalten mit ihren Worten kongruent ist. Deswegen ist das gelebte Vorbild eine Voraussetzung dafür, Konzentration zu lernen.

Tipps für eine bessere Konzentration

Fallstrick Digitalisierung und Werbung

Die rasante Digitalisierung der vergangenen Jahrzehnte und die damit einhergehende Reizüberflutung ist eine Herausforderung, die es in jeder einzelnen Familie zu meistern gilt. Weltweite Untersuchungen zeigen, dass die stete Präsenz von Smartphone und Tablet nicht nur zu Zerstreuung und unruhigem Verhalten bei Schulkindern führen. Wie der Psychotherapeut Manfred Spitzer betont, führen unmäßiger Gebrauch von Computerspielen und Smartphone langfristig zu ernsthaften Schäden wie Dickleibigkeit, Herzbeschwerden, Bluthochdruck und Vereinsamung. Wenn wir also über Konzentration nachdenken, geht es nicht nur um kurzfristige Schulerfolge unserer Kinder, sondern um langfristig verantwortliches Handeln der Eltern.

Reizüberflutung, wie sie auch durch Werbung geschieht, ist von Eltern nur bedingt zu kontrollieren. Werbeplakate, Werbesprüche und vor allem bewegte Bilder fräsen sich unerbittlich durch stete Wiederholung ins menschliche Bewusstsein ein. Ein bewusster Umgang damit kann ebenso wie ein bewusster Umgang mit digitalen Medien, Laptop und Smartphone jedoch zu reflektiertem Verhalten von Kindern und Jugendlichen führen! Umgekehrt gilt: Je unbewusster damit umgegangen wird, desto gefährlicher. Was können Eltern tun? Angenommen, Sie sind mit Ihren Kindern in einer beliebigen Großstadt in der U-Bahn unterwegs und werden im Abstand von wenigen Metern oder an Litfaßsäulen mit Videos, bewegter Reklame oder aufdringlicher Werbung konfrontiert. Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber! Vermitteln Sie Kindern, dass man nicht alles anschauen und damit in sich aufnehmen muss. Unterstützen Sie Ihre Kinder dabei, sich innerlich von dieser Form der konstanten Berieselung abzugrenzen.

Benutzen Sie innerhalb der Familie digitale Medien kontrolliert. Hängen Sie selbst nicht ständig über ihrem Smartphone, um E-Mails zu checken oder irgendwelche Informationen aus dem Netz zu holen. Setzen Sie auf lebendige Kommunikation, die einfühlsames Zuhören als Grundlage hat. Wenden Sie sich ganz Ihrem Kind zu. Konzentration entsteht aus Stille. Innere Stille kann aber nur erlebt werden, wenn der steten Reizüberflutung mit Ruhe begegnet wird.

Sinnvoller Einsatz von Laptop und Smartphone ist zu begrüßen. Aber überlegen Sie genau, wann Ihr Kind ein eigenes Handy braucht und ob der PC im Kinderzimmer wirklich schon sein muss. Die Gefahr, dass sich Kinder unkontrolliert im Netz verlieren und stundenlang surfen, ist hoch. Schon heute beschäftigen sich viele Kinder und Jugendliche überwiegend mit dem Internet, statt selbst kreativ zu werden, sich an frischer Luft zu bewegen oder in Ruhe ein Buch zu lesen.

Ergebnisse aus der Hirnforschung

Schulkinder brauchen immer wieder eine Pause. Warum? Sogenannte Neurotransmitter sind für die Signalverarbeitung im Gehirn verantwortlich und für unsere Konzentration unabdingbar. Nach 20 bis 25 Minuten konzentrierten Nachdenkens oder Arbeitens sinken die Neurotransmitter gegen Null. Grundschulkinder spüren instinktiv nach dieser Zeit, dass sie sich nicht mehr konzentrieren können. Sie werden unruhig und zappelig, sie können kaum mehr ruhig sitzen. Wissenschaftlich erwiesen ist: Nur 30 bis 60 Sekunden Bewegung helfen, um Neurotransmitter wieder aktiv werden zu lassen. Nicht immer kann ein Schulkind eine große Pause mit Fußballspielen oder Spielen einlegen. Das macht nichts! Es genügt, wenn Ihr Kind kurz Arme und Hände durchschüttelt oder sich an Körper und Kopf abklopft. Deutschland und Österreich hätten konzentriertere, ruhigere und positiv motiviertere Klassen, wenn diese einfache, aber fundamentale Erkenntnis im Unterricht umgesetzt würde. Doch nicht nur in der Schule, auch in der Mittagsbetreuung oder beim Lernen zu Hause sollte man diese wirksame Methode anwenden.

Wie diese einfache Methode/Übung in der Praxis aussieht, kannst du in diesem Video:

Hier auf diesen Link klicken und Video ansehen

In Kärnten wird diese Methode allerdings schon sehr erfolgreich in zahlreichen Schulen umgesetzt.

Die Natur entdecken

Es mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, aber gerade die Natur bietet eine unendliche Ressource, um einerseits zu entspannen und andererseits Kraft zu tanken und damit die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen. Gehen Sie schon mit kleinen Kindern viel an die frische Luft! Sitzen Sie nicht nur auf dem Spielplatz, sondern bewegen Sie sich mit Ihren Kindern durch den Wald, über eine blühende Blumenwiese oder nehmen Sie zusammen ein Picknick am Fluss ein. Frische Luft bekommt allen Kindern. Auch die Eindrücke, die man aus der realen Welt mitnimmt, sind von unschätzbarem Vorteil für die Entwicklung von Konzentration: Im Frühling erleben Kinder das Aufblühen der Natur, die frischen Farben, im Sommer das satte Grün, im Herbst die Farbenpracht, im Winter die klare, kühle Luft. Alle Sinne werden angeregt, das Gehirn durchgelüftet, der Körper trainiert. Natürlich hat man nicht immer Zeit für große Ausflüge! Wenn Sie einen Garten haben oder in einer ruhigen Wohnstraße leben, genügt es, Kinder zum Spielen nach draußen zu schicken. Vielleicht eignet sich in der Großstadt auch eine nette Grünfläche oder ein weitläufiger Park, um ein Gefühl für die Natur zu bekommen. Für jedes Wetter gibt es passende Kleidung, sodass auch Regen, Matsch und Schnee kein Hinderungsgrund sind. Im Gegenteil! Bewegung an frischer Luft klärt die Sinne. Pausen bei den Hausaufgaben, Auszeiten – auch am Wochenende – führen zu erhöhter Konzentration, wenn Ihr Kind wieder am Schreibtisch sitzt. Energie tanken heißt auch, den eigenen Körper wahrzunehmen. Vergessen wir nicht: Der Mensch war Jahrtausende lang darauf angelegt, sich an frischer Luft zu bewegen. Stundenlanges Sitzen und konzentriertes Nachdenken sind neuere Herausforderungen in der Menschheitsgeschichte. Ihnen kann bewusst begegnet werden!

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So förderst du die Feinmotorik deines Kindes

Bewegung macht schlau

Erinnern Sie sich noch an die ersten Male in ihrem Leben? Es gibt viele solcher Momente, wenn wir etwas zum allerersten Mal machen, die meisten vergessen wir. Wenn Sie Eltern sind, kennen Sie aber viele erste Momente Ihres Kindes. Und Ihre eigenen Eltern kenne Ihre, an die Sie selbst sich nicht erinnern können.

Der erste, bewusste Griff mit den kleinen Fingern. Das erste Mal herum robben, der erste unbeholfene Schritt. Die Koordination von Besteck und Stiften. Das erste Mal Fahrrad fahren. Bei unzähligen Tätigkeiten ist eine gute Feinmotorik wichtig. Dazu gehört nicht nur Fingerfertigkeit. Auch Augen und Mundbewegungen, Mimik und Gestik und die Bewegung der Zehen. All das lernen wir fast von allein, mag man meinen. Doch es gibt vielerlei Weisen, wie wir unsere Kinder dabei unterstützen können. Warum sollten wir das tun? Feinmotorik bedeutet Körpergefühl, sich selbst Bewusstsein, Körperspannung aufbauen. Doch es gibt auch eine geistige Komponente dabei.
Beim Lernen wird dazu geraten sich zu bewegen, statt still dazu sitzen. Denn Bewegung aktiviert die motorischen Zentren des Gehirns. Und diese spielen eine wichtige Rolle beim Aufnehmen und Speichern vom Informationen. Wörter, Zahlen und Inhalte lassen sich viel leichter merken, wenn man sich rhythmisch bewegt oder Gestiken einsetzt. So hat man mehr Spaß am Lernen.
Denn Bewegung und Feinmotorik spielen sich im gleichen Gehirnareal ab, wie Mathematik und Zahlenverständnis. Bewegung macht schlau. Durch spielerische, motorische Aufgaben verbessert sich das Zahlenverständnis und die Fähigkeit Dinge zu verknüpfen. Wie also können wir unseren Kindern nun dabei helfen? Wir von Body Brian Activity haben da einige Ideen und Tipps parat:

Bewegung macht die Welt (be-)greifbar

Babys beginnen bereits früh, ihre Umgebung zu erkunden. Sie greifen intuitiv nach unseren Fingern und Gegenständen und erkunden bald alles, was sie in die kleinen Finger bekommen, mit dem Mund. Am Anfang sind es noch größere Gegenstände, die leicht zu greifen sind. Aber je größer das Baby wird, desto kleiner werden die Gegenstände, desto besser hat es Greifen gelernt. So beherrschen Babys gegen Ende ihres ersten Lebensjahres einen Zangengriff und können auch winzige Gegenstände ergreifen.


Um das zu unterstützen, können Sie ihm immer wieder interessante Gegenstände zum Greifen und Erforschen anbieten. Je größer das Kind wird, desto mehr Möglichkeiten die Feinmotorik zu trainieren kommen im Alltag dazu. Sich die Hände waschen und abtrocknen, Kleider an und ausziehen mitsamt all den Knöpfen, Reißverschlüssen oder Klettverschlüssen zum Beispiel.
Für uns sind all das Tätigkeiten, die längst automatisiert ablaufen. Für Kinder ist das erst etwas Neues, das geübt werden muss und das ihr gesamtes motorisches Können trainiert. Auch wenn diese Tätigkeiten bei Kindern dann mal etwas länger dauern, ist es wichtig zu warten und sie bei diesem Lernprozess zu fördern.

Spielen bedeutet zu Lernen

Dabei können wir auch mit Spielen und Spielzeugen helfen. Gegenstände nach Formen und Farben sortieren, Puzzles, mit der Schere schneiden, Perlen auffädeln zum Beispiel. Oder im Sand mit Förmchen spielen, mit Fingerfarben malen, Musikinstrumenten Töne entlocken, Angelspiele und Finger hakeln. Es gibt viele Möglichkeiten und entsprechende Spielzeuge und bestimmt finden sie darunter Dinge, die ihrem Kind ganz besonders großen Spaß bereiten. Aber nicht nur die Hände schulen die Motorik, sondern auch die Füße.
Kinder balancieren gerne und schärfen dadurch ihren Gleichgewichtssinn. Steine, Gras, Sand, Erdboden, Blätter – unterschiedliche Untergründe beim barfusslaufen sind eine wertvolle Erfahrung. Auch Gegenstände mit den Füßen zu ertasten oder mit einem Stift zwischen den Zehen zu malen schult die Feinmotorik. Und nicht zuletzt sind auch Augen- und Mundbewegungen und Mimik wichtig. Schneiden Sie mit ihrem Kind Grimassen, verziehen das Gesicht, rümpfen die Nase oder versuchen mit der Zunge die Nasenspitze zu erreichen.
All das trainiert die Gesichtsmuskulatur. Außerdem machen solche Quatsch-Spiele Kindern unglaublich viel Spaß. In den Spielwarenläden gibt es eine großartige Vielfalt von Spielen, Puzzles und Motorikbrettern. Suchen Sie sich die Dinge, die Ihrem Kind am meisten Spaß bereiten. Spielerisch haben Kinder am meisten Spaß am Lernen. Denn bei einem sind wir uns bei Body Brian Activity sicher: Bewegung macht schlau.

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So punktest du bei deinen Kindern

Bewusst zu leben bevölkert Werbung, Foren und Printmedien. Doch wie steht es in unserem persönlichen Alltag damit? Gelingt es uns, kleine Dinge zu genießen, Kindern ein Vorbild zu sein, selbst motiviert mit Herausforderungen umzugehen?

Es gibt zahlreiche Fallen, in die Eltern verständlicherweise tappen können. Man fühlt Stress bei der Arbeit und checkt deswegen in der Freizeit oder in den Ferien seine Mails. Man ist müde und möchte sich am Abend nicht mehr zum Joggen oder Spazierengehen aufraffen. Verführerisch leicht lässt sich der Fernseher bedienen, schnell hat man durch verschiedene Programme gezappt. Zu spät stellen viele fest, dass die Zeit vergeudet worden ist und man Seele und Körper besser hätte in Form bringen können.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, Kindern das Leben bewusst vorzuleben und dabei selbst ausgefüllter und zufriedener zu sein. Vorausgesetzt, die Fallstricke sind einem selbst bewusst. Vergegenwärtigen Sie sich immer, dass Kinder ihre Eltern sehr genau beobachten. Schon kleine Kinder erfassen intuitiv, wie sich Eltern fühlen und ob die Worte ihrer Eltern mit deren Taten übereinstimmen. Worauf also gilt es zu achten?

Sprechen und Handeln in Einklang bringen

Alle Eltern werden in Kindergarten und Schule über die Gefahren des Internets aufgeklärt. Hoch motiviert kehrt man dann vom Elternabend zurück und stellt Regeln auf. Beispielsweise wird dem erstaunten Nachwuchs erklärt, dass der Handy- und Internetkonsum nur auf eine halbe Stunde täglich begrenzt ist. Keine Frage, solche Überlegungen und Regeln sind sinnvoll. Doch viel wichtiger ist es, selbst ein überzeugendes Vorbild zu sein. Bevor man seine Kids maßregelt, sollte man offen und ehrlich mit den eigenen Vorlieben und Verhaltensweisen umgehen. Wann und wie oft surft man selbst durchs Netz? Sind Handy und iPad bei Tisch tabu oder wie ein stiller Freund, der immer befragt wird, ehe die Familienmitglieder miteinander kommuniziert haben?

Dasselbe lässt sich über Kochen und Essen sagen. Nicht jeder kocht gerne. Gemeinsame Mahlzeiten machen Mühe. Einkaufen, Gemüse schnippeln, Kartoffeln garen, aufdecken, abdecken, spülen: Dies alles kostet Zeit. Gegebenenfalls schmeckt ihren Kindern auch das Essen nicht, und das wird deutlich kommuniziert. Ist das ein Grund aufzugeben? Keinesfalls! Bleiben Sie geduldig, sprechen Sie mit Ihren Kindern und sagen Sie ihnen, was Sie am Kochen schön finden. Kräuter duften gut, frische Karotten und Paprika schmecken süß und knackig, Salat hat viele Vitamine, es macht Freude in einzelnen Schritten eine leckere Soße anzurühren. Gerade kleine Kinder helfen gerne mit. Auch wenn es länger dauert: Lassen Sie Ihre Kinder mithelfen und loben Sie ehrlich, aber nicht übertrieben. Kinder sollten lernen, dass Arbeit normal ist und dazu gehört.

 

Bleiben Sie im Gespräch

Kinder sind perfekte Beobachter. Sie erkennen schnell und klar, ob ihre Eltern authentisch sind. Darüber hinaus freuen sich Kinder, wenn sie ernst und wahrgenommen werden. Das Stichwort für einen bewussten Umgang mit allen Dingen fängt bei den eigenen Kindern an. Wenden Sie sich Ihren Kindern zu, sprechen Sie mit Blickkontakt und sind sie ganz präsent. Buggys schiebende, joggende und telefonierende Eltern wirken vielleicht lässig, sind aber kein Vorbild an liebevoller Zuwendung. Gerade Kinder spüren, ob die Eltern sich vollständig auf sie einlassen oder mehrere Dinge nebeneinander tun. Dabei ist es besonders wichtig, seinen Fokus – vor allem bei größeren Kindern – auch auf das Zuhören zu richten. Nur durch sanftes Nachfragen erfährt man, ob sich Kinder in der Schule wohlfühlen oder durch Bewertungen von Lehrern und Mitschülern verunsichert worden sind.

 

Lösungen finden

Jedes Gespräch ist wichtig. Noch wichtiger ist jedoch die positive Einstellung dem eigenen Leben gegenüber. Herausforderungen wird es immer geben. Die Frage ist, wie man mit Schwierigkeiten umgeht. Bestärken Sie Ihr Kind zu einem bewussten Umgang mit den eigenen Gefühlen. Welche Lösung stellt sich Ihr Kind vor, wenn es sich im Sportverein nicht wohlfühlt? Viele Eltern erwarten von ihren Kindern Leistungen, die sie selbst nicht erbracht haben. Das ist verständlich. Schließlich möchte man nur das Beste für sein Kind und kennt das Gefühl, im einen oder anderen Gebiet versagt zu haben. Aber: Fehler, Versagen und Niederlagen gehören zum Leben dazu. Durch Schwierigkeiten lernen wir uns besser kennen, suchen nach neuen Wegen, werden kreativ und aufgeschlossen für Neues. Bestärken Sie sich innerhalb der Familie. Besprechen Sie eigene Sorgen durchaus auch mit Ihren größeren Kindern. Das schafft Vertrauen und führt oft zu ungeahnten Lösungen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Konzentration und Leistungsfähigkeit kann man spielerisch lernen. Wer Sport treibt und keinem falschen Leistungsgedanken aufsitzt oder ein Instrument lernt, übt sich in Hingabe. Hingabe kann man durch kleine Dinge lernen. Schärfen Sie früh die Sinne Ihrer Kinder. Lenken Sie beim Waldspaziergang den Blick auf Schmetterlinge, fleißige Ameisen und ewig wechselnde Wolkenbilder. Genießen Sie gemeinsam den Duft von frischem Heu im Sommer, das weiche Fell einer schnurrenden Katze, den Duft frischer Brötchen beim Bäcker oder das sanfte Rauschen der Wellen, die an Land plätschern. Lassen Sie Ihre Kinder die Augen schließen und einen weichen Stoff fühlen oder an Kräutern riechen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Sinne zu schulen, ohne schulmeisterlich zu sein.
Kann Ihr Kind keine Schleife binden und die Lehrerin macht Druck, lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Oft genügt ein bisschen Kreativität, um Spannung zu lösen: Beim gemeinsamen Spaziergang durch den Park übt man mit einem Grashalm, eine Schleife zu binden.
Gemeinsame Zeiten der Stille stärken den Zusammenhalt und das Wohlbefinden. Warum nicht ein paar Minuten auf einer Parkbank sitzen und den Enten zusehen? Oder in eine Kirche gehen und die alten Glasfenster genießen? Auch eine Bergtour mit fantastischen Ausblicken schärft den Sinn für die Schönheit der Natur in klarer Luft.

Die Natur lieben lernen

Die Natur ist unser größter Lehrmeister. Bäume, Blumen, Tiere: Alles lebt in einem eigenen Kreislauf, den man gemeinsam betrachten und erforschen kann. Wer gelernt hat, einen liebevollen Blick auf die Natur zu haben, wird dieses Gefühl auch auf Menschen übertragen. Viele Familien haben daher einen Hund oder eine Katze. Aber auch Vögel, Insekten und Eichhörnchen begeistern mit ihren Fähigkeiten, ihrer Schönheit und ihrer natürlichen Lebensfreude.

Es ist verständlich, dass man sich über lang anhaltenden Regen ärgert. Doch ist es sinnvoll? Ärger ist reflexiv: Man ärgert sich! Deswegen ist es besser, Wege zu finden, wie man mit schlechtem Wetter umgehen kann. Gummistiefel, Regenmantel und Schirm sind einfache Mittel, um schlechtem Wetter zu trotzen und nach einem Spaziergang an frischer Luft wieder gut gelaunt nach Hause zurückzukehren. Gerade der Wechsel ist anregend. Bewegung und der Kontakt mit Sonne, Regen und Wind sind auch für die Psyche des Menschen wichtig.

Für Bewegung sorgen

Kinder brauchen Abwechslung und Kinder brauchen Bewegung. Am besten ist es, täglich länger an die frische Luft zu gehen. Denken Sie daran, Trinken und gesundes Essen mitzunehmen: Kinder werden schnell hungrig!
Besser als Eis oder Schokoriegel vom Kiosk sind knackige Karotten, Äpfel oder frisches Brot.
Wer mit Kindern unterwegs ist, kann sich kleine Spiele ausdenken. Nehmen Sie einen Ball mit, ein Springseil oder eine Slackline. Wenn sich zwei Familien treffen, kann man zusammen Fußball spielen oder in einem städtischen Park ein Volleyballnetz aufbauen.
Bewegung macht schlau, denn die Koordination von Armen, Beinen und Händen schafft direkt Synapsen im Gehirn, die allerdings nur dann erhalten bleiben, wenn man immer wieder trainiert.
Kinder, die vor dem Lernen eine Runde Fahrrad fahren oder im heimischen Garten Fußball spielen, lernen leichter und schneller, als wenn sie direkt nach der Schule oder der Mittagsbetreuung Hausaufgaben machen sollen.

Doch auch hierbei gilt: Eltern sind immer Vorbild, ob uns das passt oder nicht. Wenn man selbst viel raucht oder jeden Abend eine Flasche Wein trinkt, muss man sich nicht wundern, wenn Jugendliche dasselbe tun wollen. Das bedeutet nicht, dass man sich als Eltern Lebensfreude, Optimismus und Feiern abgewöhnen muss. Im Gegenteil! Kinder lieben Eltern, die aktiv sind. Kinder orientieren sich an Müttern und Vätern, die ihnen die Welt vermitteln, eigene Begeisterung formulieren und sie zu Dingen anregen. Sei es, ein Instrument zu lernen, einem Sportverein beizutreten, gemeinsam einen Kuchen zu backen oder eine Fahrradtour zu unternehmen.

Weniger ist mehr

„Less is more“ – der berühmte Satz des großen Architekten Mies van der Rohe besitzt immer noch volle Gültigkeit. Es ist sinnvoll, Kinderzimmer nicht mit allem, was die Werbung vorschlägt, auszustatten. Eine gute Idee ist außerdem, mit seinen Kindern das Zimmer gemeinsam zu gestalten. Kinder finden es toll, wenn Eltern mit ihnen etwas Handwerkliches bauen. Auch Spiele und Lesen fördern Konzentration und spielerisches Lernen.
Große Wünsche kann man langsam wachsen lassen, etwa, indem man darauf spart. Vorfreude ist eine besonders schöne Freude, weil sie die Fantasie in Gang setzt. Zu bewusstem Leben gehört Neugierde. Dann macht Lernen Spaß!

Ausblicke

Natürlich wissen auch wir von Body Brain Activity, dass man nicht alles richtig machen kann. Hinterfragen Sie sich hin und wieder kritisch. Sehen Sie es als Chance, mit Ihren Kindern zu reifen und zu wachsen. Kinder sind ein hervorragender Spiegel und das Wertvollste, was Eltern besitzen. Wer bereit ist, ohne Wenn und Aber Zeit mit seinen Kindern zu teilen und die Gefühle seiner Kinder ernst zu nehmen, wird immer profitieren. Der eine oder andere Umweg schadet nicht, lassen Sie sich niemals entmutigen!

Der ideale Schulstart

Aufgeregt steht der kleine ABC-Schütze vor der Schule, den nagelneuen Schulranzen auf dem Rücken, der noch so riesig und ungewohnt wirkt am eigenen Kind. Die Eltern fühlen sich aber oft nicht halb so schulreif, wie das eigene Kind und denken plötzlich zurück an die Zeit, als das große Schulkind noch die Windeln vollgemacht hat.

Sie fragen sich, ob es den Anforderungen gewachsen sein wird, ob es mit dem Lehrer zurechtkommt, sich in der neuen Umgebung einleben wird, ob es genug Konzentration aufbringen kann. Das i-Dötzchen plagen ganz andere Ängste: Darf ich neben meinem besten Freund sitzen? Werden die anderen aus der Klasse nett sein? Und was ist, wenn ich auf die Toilette muss? All diese Befürchtungen sind normal und verständlich. Jedoch sollten Eltern im Interesse der eigenen Kinder ihre eigenen negativen Erfahrungen mit Schule zurückhalten, um dem Kind positive Erfahrungen überhaupt zu ermöglichen. Lernen in Bewegung macht schlau und fördert die Konzentration, wer das weiß, kann seinem Kind den idealen Schulstart ermöglichen.

Lernen macht Spaß

In Deutschland besteht allgemeine Schulpflicht ab dem sechsten Lebensjahr. Also egal, ob Sie Ihrem Kind vor dem Beginn der Schule von langweiligen Unterrichtsfächern und ungerechten Lehrern Ihrer Schulzeit oder doch lieber von spannenden Themen und netten Klassenkameraden erzählen: Das Kind muss doch zur Schule! Sie tun ihm also nur etwas Gutes, wenn Sie Ihrem Schützling die Schule schmackhaft reden. Das Kind freut sich so auf den Unterricht und die neuen Kameraden, auf Pausenspiele und Lesenacht. Vermitteln Sie dem Kind: Lernen macht Spaß, weil du neue Dinge erfährst. Lernen macht Spaß, weil nette Kinder mit dir in der Klasse sitzen werden.

Eigene Ängste und Erfahrungen nicht projizieren

Auch wenn Sie in der Schulzeit schlechte Lehrer hatten oder gemobbt wurden, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind keine Angst vor der Schule machen und wenn möglich nicht schlecht über Lehrer, einzelne Unterrichtsfächer oder Schulsysteme sprechen. Gerade in der Grundschulzeit ist der Lehrer eine wichtige Person, zu der Ihr Kind im Idealfall ein vertrauensvolles Verhältnis aufbaut, ähnlich wie zuvor mit dem Bezugserzieher im Kindergarten. Seien Sie jetzt kein Spielverderber! Lassen Sie Ihr Kind unbelastet starten und akzeptieren Sie, dass Mathe vielleicht das Lieblingsfach wird, auch wenn Sie damit noch nie etwas anfangen konnten.

Lernen ist wichtig für die Entwicklung

Wenn der Kinderarzt die Schulreife bestätigt hat, können Sie auch davon ausgehen, dass es die Anforderungen der Schule meistern wird. Nun ist es für das Kind wichtig, dass Sie dieses Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit fördern und ihm ein positives Selbstbild als Schüler geben. Bestärken Sie das Kind in seiner Vorfreude und fangen Sie Ängste ab, indem Sie dem Wunsch des Kindes entsprechen und über die Schule reden. Vielleicht können Sie für die Zeit zwischen Kindergarten und Schule ein paar Hefte besorgen, in denen das Kind spielerisch auf die Schule vorbereitet wird. Dann erfährt Ihr Kind: Lernen macht Spaß! Zudem wird die Konzentration gefördert und hoffentlich eine intrinsische Motivation geschaffen, d. h. das Kind ist aus sich selbst heraus motiviert zu lernen.

Bewegung macht schlau: Hausaufgaben von Anfang an stressfrei gestalten

Wenn die i-Dötzchen aus der Schule nach Hause kommen, haben sie voller Konzentration stundenlang auf einem Stuhl gesessen und sich konzentriert. Das ist ungewohnt und daher müssen die Kleinen sich nun bewegen – auch während der Hausaufgaben, denn Bewegung macht schlau. Alle 20-25 Minuten sollte das Kind die Möglichkeit erhalten, sich für zwei Minuten zu bewegen. Dies ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Gehirns, da die Neurotransmitter in den Synapsen wieder „auf Anfang gestellt“ werden. Bewegung macht schlau, denn das Kind kann danach ruhiger und konzentrierter weiterarbeiten und das Lernen macht Spaß. Eltern, die mit ihren Kindern täglich eine halbe Stunde den Stoff des Vormittags wiederholen, am besten in Bewegung, z. B. während eines Spaziergangs mit dem Kind darüber sprechend, bewahren es vor Überforderung durch ein plötzliches Zuviel vor Klassenarbeiten. Bewegung macht schlau – das wussten schon die alten Griechen und haben nur während des Gehens in großen Wandelhallen gelernt und philosophiert.

Medienkonsum bei Grundschulkindern

Kinder sind sehr aufnahmefähig für neue Lerninhalte – es sei denn, die Aufnahme wird blockiert. Dies geschieht leider durch die häufige Beschäftigung mit Spielen am Handy oder Schauen von Fernsehsendungen. Gerade wenn Kinder direkt vor der Schule, dem Lernen oder vor den Hausaufgaben visuelle Medien konsumieren, wirkt sich dies negativ aus. Das blaue Licht von Fernseher und Co. blockiert den Hippocampus und schränkt dadurch unsere Fähigkeit zur Konzentration ein.

 

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