Beiträge

Mehr Konzentration durch Dopamin – 3 Tipps

Weisst du, was dich wirklich antreibt und glücklich macht? Weisst du, warum du manchmal voll bei der Sache bist, optimistisch, voller Selbstvertrauen in gespannter Erwartung?Verantwortlich dafür ist ein Hormon: Dopamin. Genau genommen sind zwei Hormone dafür verantwortlich, Dopamin und Serotonin. Diese beiden körpereigenen Drogen sind für deine Antriebskraft verantwortlich und steuern deine Stimmung.

Warum gerade Dopamin einen enormen Einfluss auf die Lern- Aufnahme- oder Konzentrationsfähigkeit hat, wirst du in diesem Artikel erfahren.

Lernen lernen müssen wir von Natur aus nicht mehr. Diese Gabe oder Fähigkeit hat uns unsere liebe Natur in die Wiege gelegt. Wir sind von Natur aus neugierige Wesen, stets auf der Suche nach Abenteuer, neuen Wissensgebieten und Erfahrungen. Unsere Neugierde treibt uns an. Die  Dinge dann selber erlebt zu haben macht uns letztendlich glücklich. So ticken zu mindestens Kinder bis sie eingeschult werden.

Lernen kann Spaß machen, wenn es Spaß macht. Und hier liegt auch der Hase im Pfeffer begraben. Haben wir keinen Spaß an einer Sache, z.B. lernen von etwas Neuem in der Schule, dann wird kein Dopamin ausgeschüttet und wir haben keine Lust. Die Konzentrationsfähigkeit ist im Keller und das Aufnehmen von neuem Wissen wird zur Qual. Dabei liegt es selten an den Fächern die in der Schule vermittelt werden, sondern eher an der Art und Weise der Vermittlung. So kann es passieren, dass der eine oder andere Schüler am Lernen, so wie es in den meisten Schule passiert, keinen Spaß hat – leider.

 

Dopamin lässt dich lächeln

Dabei ist unser Gehirn ziemlich clever und offen zum Lernen eingestellt. Neben den neuen Verbindungen (Synapsen), die das Gehirn jeden Tag baut, wenn es am Lernen ist, befindet es sich in einem mehr oder weniger ausgewogenen Zustand. Kommt plötzlich etwas vor, dass uns Lust bereitet, wird der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet.

Dopamin wird im Mittelhirn erzeugt und ist ein Einpeitscher, Erreger und Motivator. Mit dem Ausschütten dieses Hormons, wird die Sensibilität verschärft, wir werden wacher und die Begeisterung erhöht sich. Die Lern-und Aufnahmefähigkeit nimmt zu und wir sind konzentriert bei der Sache. Ein fantastischer Zustand, den wir gerne immer haben wollen.

Wir erleben diesen Zustand beim Sex, bei sozialen Erfolgserlebnissen, erreichen eines sportlichen Zieles, übermäßiger Freude, positiven Überraschungen und eben beim freudvollem Lernen.

Dabei liegt es nicht direkt am Dopamin, warum wir uns so motiviert fühlen, sondern eher, was das Hormon in Gang setzt. Der Neurotransmitter aktiviert nämlich einen zentralen Kern in unserem Belohnungssystem (Nuceleus accumbens). Wird dieser mit Dopamin überschwemmt, werden stimulierende Substanzen ausgeschüttet (Opiate), die eine Belohnung erwarten lassen.

Neben dem Glückshormon Dopamin spielt noch ein weiteres Hormon eine wichtige Rolle: das Wohlfühlhormon Serotonin, welches ebenfalls als Belohnung für positive Erlebnisse ausgeschüttet wird. Du fühlst dich voller Energie und bist glücklich – einfach so. Serotonin ist eher für das allgemeine Wohlbefinden und die Stimmung verantwortlich, hingegen Dopamin eher für den inneren Antrieb und die Motivation.

Dopaminmangel

Ohne Dopamin wird das Leben öd und grau. Nichts macht Spaß, die Stimmung ist fast auf dem Tiefpunkt, man ist antriebslos und das gesamte Wohlbefinden verschlechtert sich. Auf Dauer ohne Dopamin führt es zu erhöhter Müdigkeit und zu Konzentrationsschwierigkeiten.

Dopaminmangel ist eben auch mit dafür verantwortlich, dass Schüler gewissen Lernstoff auf Dauer nicht behalten können. Warum auch. Es hat keinen Spaß gemacht den Lernstoff zu lernen, noch ist der Sinn und Zweck für Kinder bzw. für das Gehirn nicht klar, warum sie das lernen mussten. Wenn ihr euch selber mal zurück erinnert an folgende Schlüsselwörter: Cosinus, Tangente oder Ohmsche Gesetz. Na, kommt Freude auf? Oder doch eher fragende Blicke.

Den meisten Menschen geht es so wie den meisten Schülern: die wenigsten können sich an einen solchen Schulstoff erinnern, geschweige denn ihn erklären.

Dabei wäre es wahrscheinlich ein Leichtes, diesen Schulstoff lustig, ereignisreich und unterhaltsam aufzubereiten und zu vermitteln. Hierzu gibt es genügend Beispiele von Schulen, die das so umsetzen (z.B. School of Trust, Treibhäuser der Zukunft usw.)

 

So kommt Dopamin zurück in dein Leben

1. Setze dir Ziele
Sich kurzfristige Ziele zu setzen ist ein probates Mittel die Dopaminproduktion anzukurbeln. Klingt simpel, wirkt aber. Haben wir ein Ziel vor Augen, sind wir motiviert dieses Ziel zu erreichen. Man strengt sich eher an und bei Erreichen sind wir glücklich es geschafft zu haben. Dopamin wird ausgeschüttet. In der Schule wird das natürlich etwas spannender, da wir keinen Einfluss auf den Unterrichtsstoff und die Art der Vermittlung haben. Wobei es hervorragende Lehrer gibt, die es dennoch schaffen den Stoff unterhaltsam zu vermitteln und somit den Spaß in die Schulklasse zu bekommen – das ist echte Pädagogik!
Zu Hause kannst du z. B. die Hausaufgaben deiner Kinder anders oder kreativer gestalten. Mache ein Spiel daraus. Wichtig dabei sind die regelmäßigen Pausen während der Hausaufgabe. Somit werden die Neurotransmitter wieder aktiviert und das Gehirn ist wieder aufnahmefähiger, konzentrierter und kann Lernstoff besser und schneller behalten.
Hierzu lese bitte die Blogbeiträge Stressfrei die Hausaufgabe machen und Konzentration steigern – so gelingt’s

2. Werde wieder zum Kind
Wir erinnern uns an unsere Kinder, mit welcher Hingabe diese über Stunden in ihre eigene Spielwelt versunken und ganz bei sich selbst waren. Fantastisch! Diesen Zustand nennt man Flow. Genau genommen hat der Autor Mihaly Csikszentmihalyi diesen Begriff definiert. Er beschreibt jener Zustand, der uns diesen glücklich, zufrieden und ausgeglichen erleben lässt. Die Zeit vergeht im Fluge und wir sind einfach nur glücklich – dank Dopamin und Serotonin!
Auch haben wir bei unseren Kindern erlebt, dass diese sich über ein Blatt, was vielleicht gerade vom Baum gefallen ist, dermaßen freuen und dieses nur beobachten. Oder sie schauen einem Vogel nach, der gerade seine Runden am Himmel zieht. Oder sie verfolgen während es regnet einen Regentropfen, der an der Fensterscheibe runterrollt.
Wann hast du das letzte Mal einen Regentropfen beobachtet, wie er die Scheibe runterrollt? Wann hast du das letzte Mal einen Baum beobachtet und sich daran erfreut, wie er sich im Wind bewegt, als würde er tanzen?
Lebe diese einfachen und doch so sinnvollen Aktivitäten deinen Kindern vor! Findet eure Leidenschaft und Begeisterung für die einfachen Dinge wieder. Die Welt ist fantastisch und bietet uns eine Vielfalt an Möglichkeiten – wir müssen es nur zulassen und wieder erkennen. Das macht Spaß und Dopamin und Serotonin wird dein ständiger Begleiter werden.

3. Vermeide langweilige Nachhilfe
Solltest du mit deinem Kind die Herausforderung haben, dass es sich z.B. in der Schule oder bei der Hausaufgabe nicht konzentrieren kann oder dein Kind hat andere schulische Herausforderungen, wie z.B. Mathe- oder Rechtschreibprobleme, dann solltest du deinem Kind auf jeden Fall ein unterhaltsames und kurzweiliges Lernprogramm bieten, welches Spaß (Ausschüttung von Dopamin) macht, alle Gehirnareale optimal vernetzt und die Hauptursache löst, nämlich die Konzentration verbessert.
In einer Umfrage bei Eltern mit schulpflichtigen Kindern (die Nachhilfe benötigen), bei der die Frage gestellt wurde, ob ihre Kinder gerne in die Nachhilfe gehen, war das Ergebnis eher nüchtern aber auch zu erwarten: 98% der Kinder hatten keine Lust auf Nachhilfe. Woran liegt das?
Nachhilfe ist wie lernen nach der Schule, wo Kinder eigentlich frei haben sollten. Die meisten Nachhilfeinstitute gehen sehr klassisch vor und pauken die Fächer, in denen die Kinder Probleme haben. Spaß macht das in den seltensten Fällen und die Konzentrationsfähigkeit ist damit immer noch nicht verbessert. Dabei ist die Konzentration die Basis fürs Lernen und Behalten. Verbessert man die Konzentrationsfähigkeit des Kindes, lösen sich die schulischen Problem zu 60% auf.
Außerdem leidet das Selbstbewusstsein des Kindes, wenn es zur Nachhilfe muss, da es insgeheim spürt, dass etwas mit ihm nicht stimmt.

Deshalb: Als erstes die Konzentration deines Kindes mit Spaß verbessern, dann die schulischen Herausforderungen lösen – ebenfalls mit Spaß – und Dopamin wird den Körper überfluten.

Wer hierzu individuelle Fragen hat, bitte uns einfach kontaktieren mit dem Betreff Dopamin an: info@body-brain-activity.com

 

Hol dir gleich deine
7 KOSTENFREIEN Tipps.

Teste 7 Tage lang unsere kostenfreien Tipps, um die Konzentration deines Kindes zu steigern und dein Kind in allen schulischen Bereichen zu verbessern.

privacy Garantiert kostenfrei - kein Abo - keine kostenpflichtige Verlängerung nach 7 Tagen!

 

 

Konzentration steigern – so gelingts

Konzentration: eine wichtige Fähigkeit

Der Begriff „Konzentration“ bezieht sich häufig auf schulische Anforderungen. „Konzentrier dich!“ ist eine Aufforderung, die wohl alle Kinder schon mehr als ein Mal gehört haben. Doch was steckt hinter dem Begriff? Wie erreichen wir eine „höhere Konzentration“, um einzelne Aspekte im Leben intensiver wahrnehmen und in der Konsequenz zu besseren Ergebnissen kommen zu können?

Was meint Konzentration?

Konzentration bedeutet, sich ganz und gar auf einen Gegenstand einzulassen. Man ist mit seinem Verstand und seinen Sinnen vollkommen auf eine Sache fokussiert. Sei es, dass ein Kind in der Schule den Ausführungen der Lehrer folgt oder eine Teamarbeit zielorientiert erledigt. Konzentration zeigt sich auch bei den Hausaufgaben. Das Wort stammt aus dem Lateinischen. „Concentrare“ beinhaltet die Vorsilbe „con“ = „mit“ und „centro“ = Mittelpunkt. Ein konzentrierter Mensch ist folglich ein Mensch, der sich gesammelt und bewusst einer Aufgabe widmet. Ob sich Konzentration beim Spielen, Lernen, Lesen, Sport oder Computerspielen zeigt, ist zunächst sekundär. In der Psychologie spricht man von „Flow“, wenn Kinder und Erwachsene ganz in ihr Tun versunken sind. Nichts lenkt einen mehr ab, die Welt bleibt außen vor. Im Flow ist der Mensch im Lot und verliert sein Zeitempfinden. Inhaltlich haben wir es bei Konzentration, sei es bei Spielen oder Lernen, folglich mit einem positiv belegten Begriff zu tun. Häufig wird Konzentration jedoch negativ benutzt: Ein Kind kann sich nicht konzentrieren, die Konzentration lässt vor der Zeit nach, die Konzentration ist niedrig oder gar nicht vorhanden. Solche und ähnliche Urteile über Konzentration kennen viele Schüler und damit viele Eltern. Lehrer bemängeln in der Schule oft, dass es Kindern an Konzentration beim Lernen fehle, Eltern sind ratlos. Alle sind verunsichert. Was ist falsch gelaufen? Versagen Eltern, Lehrer, die Schule? Konzentration und Leistung scheinen zusammenzugehören – und doch so schwer erreichbar zu sein. Die gute Botschaft ist: Konzentration und Lernen lassen sich üben. Sie sind weder magisches Können noch unerreichbare Eigenschaften Hochbegabter.

Potenziale erkennen

Es gibt viele Möglichkeiten, um die Konzentration von Kindern zu erhöhen. Eltern sollten dabei jedoch eine Sache nicht vergessen: Sie selbst sind es, die ihren Kindern ein Vorbild geben. Wenn ich mein Kind zu Konzentration anhalte, selbst aber geistig abwesend bin, weil ich dauernd über meinem Smartphone hänge, gehetzt und nicht fokussiert bin, gebe ich kein überzeugendes Beispiel. Es reicht nicht, Kinder mit Worten zu traktieren oder gar Vorträge zu halten. Ohnehin erkennen schon ganz kleine Kinder an Mimik und Verhalten ihrer Eltern, wie diese sich fühlen und ob ihr Verhalten mit ihren Worten kongruent ist. Deswegen ist das gelebte Vorbild eine Voraussetzung dafür, Konzentration zu lernen.

Tipps für eine bessere Konzentration

Fallstrick Digitalisierung und Werbung

Die rasante Digitalisierung der vergangenen Jahrzehnte und die damit einhergehende Reizüberflutung ist eine Herausforderung, die es in jeder einzelnen Familie zu meistern gilt. Weltweite Untersuchungen zeigen, dass die stete Präsenz von Smartphone und Tablet nicht nur zu Zerstreuung und unruhigem Verhalten bei Schulkindern führen. Wie der Psychotherapeut Manfred Spitzer betont, führen unmäßiger Gebrauch von Computerspielen und Smartphone langfristig zu ernsthaften Schäden wie Dickleibigkeit, Herzbeschwerden, Bluthochdruck und Vereinsamung. Wenn wir also über Konzentration nachdenken, geht es nicht nur um kurzfristige Schulerfolge unserer Kinder, sondern um langfristig verantwortliches Handeln der Eltern.

Reizüberflutung, wie sie auch durch Werbung geschieht, ist von Eltern nur bedingt zu kontrollieren. Werbeplakate, Werbesprüche und vor allem bewegte Bilder fräsen sich unerbittlich durch stete Wiederholung ins menschliche Bewusstsein ein. Ein bewusster Umgang damit kann ebenso wie ein bewusster Umgang mit digitalen Medien, Laptop und Smartphone jedoch zu reflektiertem Verhalten von Kindern und Jugendlichen führen! Umgekehrt gilt: Je unbewusster damit umgegangen wird, desto gefährlicher. Was können Eltern tun? Angenommen, Sie sind mit Ihren Kindern in einer beliebigen Großstadt in der U-Bahn unterwegs und werden im Abstand von wenigen Metern oder an Litfaßsäulen mit Videos, bewegter Reklame oder aufdringlicher Werbung konfrontiert. Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber! Vermitteln Sie Kindern, dass man nicht alles anschauen und damit in sich aufnehmen muss. Unterstützen Sie Ihre Kinder dabei, sich innerlich von dieser Form der konstanten Berieselung abzugrenzen.

Benutzen Sie innerhalb der Familie digitale Medien kontrolliert. Hängen Sie selbst nicht ständig über ihrem Smartphone, um E-Mails zu checken oder irgendwelche Informationen aus dem Netz zu holen. Setzen Sie auf lebendige Kommunikation, die einfühlsames Zuhören als Grundlage hat. Wenden Sie sich ganz Ihrem Kind zu. Konzentration entsteht aus Stille. Innere Stille kann aber nur erlebt werden, wenn der steten Reizüberflutung mit Ruhe begegnet wird.

Sinnvoller Einsatz von Laptop und Smartphone ist zu begrüßen. Aber überlegen Sie genau, wann Ihr Kind ein eigenes Handy braucht und ob der PC im Kinderzimmer wirklich schon sein muss. Die Gefahr, dass sich Kinder unkontrolliert im Netz verlieren und stundenlang surfen, ist hoch. Schon heute beschäftigen sich viele Kinder und Jugendliche überwiegend mit dem Internet, statt selbst kreativ zu werden, sich an frischer Luft zu bewegen oder in Ruhe ein Buch zu lesen.

Ergebnisse aus der Hirnforschung

Schulkinder brauchen immer wieder eine Pause. Warum? Sogenannte Neurotransmitter sind für die Signalverarbeitung im Gehirn verantwortlich und für unsere Konzentration unabdingbar. Nach 20 bis 25 Minuten konzentrierten Nachdenkens oder Arbeitens sinken die Neurotransmitter gegen Null. Grundschulkinder spüren instinktiv nach dieser Zeit, dass sie sich nicht mehr konzentrieren können. Sie werden unruhig und zappelig, sie können kaum mehr ruhig sitzen. Wissenschaftlich erwiesen ist: Nur 30 bis 60 Sekunden Bewegung helfen, um Neurotransmitter wieder aktiv werden zu lassen. Nicht immer kann ein Schulkind eine große Pause mit Fußballspielen oder Spielen einlegen. Das macht nichts! Es genügt, wenn Ihr Kind kurz Arme und Hände durchschüttelt oder sich an Körper und Kopf abklopft. Deutschland und Österreich hätten konzentriertere, ruhigere und positiv motiviertere Klassen, wenn diese einfache, aber fundamentale Erkenntnis im Unterricht umgesetzt würde. Doch nicht nur in der Schule, auch in der Mittagsbetreuung oder beim Lernen zu Hause sollte man diese wirksame Methode anwenden.

Wie diese einfache Methode/Übung in der Praxis aussieht, kannst du in diesem Video:

Hier auf diesen Link klicken und Video ansehen

In Kärnten wird diese Methode allerdings schon sehr erfolgreich in zahlreichen Schulen umgesetzt.

Die Natur entdecken

Es mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, aber gerade die Natur bietet eine unendliche Ressource, um einerseits zu entspannen und andererseits Kraft zu tanken und damit die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen. Gehen Sie schon mit kleinen Kindern viel an die frische Luft! Sitzen Sie nicht nur auf dem Spielplatz, sondern bewegen Sie sich mit Ihren Kindern durch den Wald, über eine blühende Blumenwiese oder nehmen Sie zusammen ein Picknick am Fluss ein. Frische Luft bekommt allen Kindern. Auch die Eindrücke, die man aus der realen Welt mitnimmt, sind von unschätzbarem Vorteil für die Entwicklung von Konzentration: Im Frühling erleben Kinder das Aufblühen der Natur, die frischen Farben, im Sommer das satte Grün, im Herbst die Farbenpracht, im Winter die klare, kühle Luft. Alle Sinne werden angeregt, das Gehirn durchgelüftet, der Körper trainiert. Natürlich hat man nicht immer Zeit für große Ausflüge! Wenn Sie einen Garten haben oder in einer ruhigen Wohnstraße leben, genügt es, Kinder zum Spielen nach draußen zu schicken. Vielleicht eignet sich in der Großstadt auch eine nette Grünfläche oder ein weitläufiger Park, um ein Gefühl für die Natur zu bekommen. Für jedes Wetter gibt es passende Kleidung, sodass auch Regen, Matsch und Schnee kein Hinderungsgrund sind. Im Gegenteil! Bewegung an frischer Luft klärt die Sinne. Pausen bei den Hausaufgaben, Auszeiten – auch am Wochenende – führen zu erhöhter Konzentration, wenn Ihr Kind wieder am Schreibtisch sitzt. Energie tanken heißt auch, den eigenen Körper wahrzunehmen. Vergessen wir nicht: Der Mensch war Jahrtausende lang darauf angelegt, sich an frischer Luft zu bewegen. Stundenlanges Sitzen und konzentriertes Nachdenken sind neuere Herausforderungen in der Menschheitsgeschichte. Ihnen kann bewusst begegnet werden!

Kostenfrei für Eltern!Hier klicken und geniale Tipps kostenlos abholen

 

Der ideale Schulstart

Aufgeregt steht der kleine ABC-Schütze vor der Schule, den nagelneuen Schulranzen auf dem Rücken, der noch so riesig und ungewohnt wirkt am eigenen Kind. Die Eltern fühlen sich aber oft nicht halb so schulreif, wie das eigene Kind und denken plötzlich zurück an die Zeit, als das große Schulkind noch die Windeln vollgemacht hat.

Sie fragen sich, ob es den Anforderungen gewachsen sein wird, ob es mit dem Lehrer zurechtkommt, sich in der neuen Umgebung einleben wird, ob es genug Konzentration aufbringen kann. Das i-Dötzchen plagen ganz andere Ängste: Darf ich neben meinem besten Freund sitzen? Werden die anderen aus der Klasse nett sein? Und was ist, wenn ich auf die Toilette muss? All diese Befürchtungen sind normal und verständlich. Jedoch sollten Eltern im Interesse der eigenen Kinder ihre eigenen negativen Erfahrungen mit Schule zurückhalten, um dem Kind positive Erfahrungen überhaupt zu ermöglichen. Lernen in Bewegung macht schlau und fördert die Konzentration, wer das weiß, kann seinem Kind den idealen Schulstart ermöglichen.

Lernen macht Spaß

In Deutschland besteht allgemeine Schulpflicht ab dem sechsten Lebensjahr. Also egal, ob Sie Ihrem Kind vor dem Beginn der Schule von langweiligen Unterrichtsfächern und ungerechten Lehrern Ihrer Schulzeit oder doch lieber von spannenden Themen und netten Klassenkameraden erzählen: Das Kind muss doch zur Schule! Sie tun ihm also nur etwas Gutes, wenn Sie Ihrem Schützling die Schule schmackhaft reden. Das Kind freut sich so auf den Unterricht und die neuen Kameraden, auf Pausenspiele und Lesenacht. Vermitteln Sie dem Kind: Lernen macht Spaß, weil du neue Dinge erfährst. Lernen macht Spaß, weil nette Kinder mit dir in der Klasse sitzen werden.

Eigene Ängste und Erfahrungen nicht projizieren

Auch wenn Sie in der Schulzeit schlechte Lehrer hatten oder gemobbt wurden, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind keine Angst vor der Schule machen und wenn möglich nicht schlecht über Lehrer, einzelne Unterrichtsfächer oder Schulsysteme sprechen. Gerade in der Grundschulzeit ist der Lehrer eine wichtige Person, zu der Ihr Kind im Idealfall ein vertrauensvolles Verhältnis aufbaut, ähnlich wie zuvor mit dem Bezugserzieher im Kindergarten. Seien Sie jetzt kein Spielverderber! Lassen Sie Ihr Kind unbelastet starten und akzeptieren Sie, dass Mathe vielleicht das Lieblingsfach wird, auch wenn Sie damit noch nie etwas anfangen konnten.

Lernen ist wichtig für die Entwicklung

Wenn der Kinderarzt die Schulreife bestätigt hat, können Sie auch davon ausgehen, dass es die Anforderungen der Schule meistern wird. Nun ist es für das Kind wichtig, dass Sie dieses Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit fördern und ihm ein positives Selbstbild als Schüler geben. Bestärken Sie das Kind in seiner Vorfreude und fangen Sie Ängste ab, indem Sie dem Wunsch des Kindes entsprechen und über die Schule reden. Vielleicht können Sie für die Zeit zwischen Kindergarten und Schule ein paar Hefte besorgen, in denen das Kind spielerisch auf die Schule vorbereitet wird. Dann erfährt Ihr Kind: Lernen macht Spaß! Zudem wird die Konzentration gefördert und hoffentlich eine intrinsische Motivation geschaffen, d. h. das Kind ist aus sich selbst heraus motiviert zu lernen.

Bewegung macht schlau: Hausaufgaben von Anfang an stressfrei gestalten

Wenn die i-Dötzchen aus der Schule nach Hause kommen, haben sie voller Konzentration stundenlang auf einem Stuhl gesessen und sich konzentriert. Das ist ungewohnt und daher müssen die Kleinen sich nun bewegen – auch während der Hausaufgaben, denn Bewegung macht schlau. Alle 20-25 Minuten sollte das Kind die Möglichkeit erhalten, sich für zwei Minuten zu bewegen. Dies ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Gehirns, da die Neurotransmitter in den Synapsen wieder „auf Anfang gestellt“ werden. Bewegung macht schlau, denn das Kind kann danach ruhiger und konzentrierter weiterarbeiten und das Lernen macht Spaß. Eltern, die mit ihren Kindern täglich eine halbe Stunde den Stoff des Vormittags wiederholen, am besten in Bewegung, z. B. während eines Spaziergangs mit dem Kind darüber sprechend, bewahren es vor Überforderung durch ein plötzliches Zuviel vor Klassenarbeiten. Bewegung macht schlau – das wussten schon die alten Griechen und haben nur während des Gehens in großen Wandelhallen gelernt und philosophiert.

Medienkonsum bei Grundschulkindern

Kinder sind sehr aufnahmefähig für neue Lerninhalte – es sei denn, die Aufnahme wird blockiert. Dies geschieht leider durch die häufige Beschäftigung mit Spielen am Handy oder Schauen von Fernsehsendungen. Gerade wenn Kinder direkt vor der Schule, dem Lernen oder vor den Hausaufgaben visuelle Medien konsumieren, wirkt sich dies negativ aus. Das blaue Licht von Fernseher und Co. blockiert den Hippocampus und schränkt dadurch unsere Fähigkeit zur Konzentration ein.

 

Willst du kostenfreie Tipps haben, wie du die Konzentration deines Kindes verbesserst?Hier klicken!